Delta Software Technology

Wir

Weitere Infos

Jobs

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir (m/w):

  • Vertriebsmitarbeiter
  • Softwareentwickler
  • Systemadministrator
  •  Sekretariat

Bewerben Sie sich jetzt...

Delta Software Technology
Die Schmallenberger Firma „Delta Software Technology“ stellt Software-Werkzeuge her: Bianca Cieminski, verantwortlich für Marketing, Geschäftsführer Winfried Buhl, Dr. Daniela Schilling und Geschäftsführer Rüdiger Schilling (v.l.)

Schmallenberg.   Mehr als 300 Kunden weltweit – der am weitesten entfernte sitzt in Australien – betreut die Firma „Delta Software Technology“. „Wir entwickeln Software-Werkzeuge, um Software zu entwickeln“, bringt Rüdiger Schilling, einer der zwei geschäftsführenden Gesellschafter, das abstrakte Arbeitsfeld auf den Punkt.

Ganz unscheinbar, mitten im Wohngebiet hat die Firma „Delta Software Technology“ ihren Sitz in Schmallenberg. Im Eichenweg stehen keine großen Werbetafeln vorm Haus. Nur ein Schild direkt neben der Klingel lässt erahnen, dass hier ein Unternehmen ansässig ist. Was aber hinter den Türen an den Schreibtischen passiert, das ahnen viele Schmallenberger mit Sicherheit nicht.

Mehr als 300 Kunden weltweit – der am weitesten entfernte sitzt in Australien – betreut die Firma. „Wir entwickeln Software-Werkzeuge, um Software zu entwickeln“, bringt Rüdiger Schilling, einer der zwei geschäftsführenden Gesellschafter, das abstrakte Arbeitsfeld auf den Punkt. Dann erklärt er die Idee, die dahinter steckt: „Software-Programme bestehen aus hunderten und tausenden Zeilen Code, sprich Anweisungen an den Computer. 90 Prozent davon sind Fleißarbeit, zehn Prozent sind kluge Ideen. Kreativität kann man nicht automatisieren, aber dem, der kluge Ideen hat, dem können wir durch Automation die Fleißarbeit abnehmen.“

Bundesbank zählt zum Kundenstamm

Zum Kundenkreis zählen vor allem große Unternehmen, bekannte Namen: zum Beispiel die Deutsche Telekom, die großen Versicherungen, die Hüttenwerke Krupp-Mannesmann, der ADAC oder die Bundesbank. „Mit unseren Software-Werkzeugen werden geschäftskritische Anwendungen programmiert“, macht Dr. Daniela Schilling, die als Nachfolgerin in die Geschäftsführung eintreten wird, die Bedeutung für die Unternehmen klar. Bei einer Bank kann das zum Beispiel das Programm sein, mit dem Kunden ihre Überweisungen tätigen.

Werkzeuge programmiert „Delta Software Technology“ nach Kundenwünschen – zum Beispiel auch bei Weiterentwicklungen. „Wir haben aber selbstverständlich auch eigene Ideen, was ein Werkzeug können muss, und versuchen dann, frühzeitig unsere Kunden mit ins Boot zu holen“, erklärt Rüdiger Schilling die Vorgehensweise. Regelmäßig beteiligt sich die Schmallenberger Firma auch an Forschungsprojekten, aktuell zum Beispiel in Zusammenarbeit mit der Uni Leipzig.

Das Millennium-Beispiel

„Die Modernisierung von vorhandenen Software-Anwendungen ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit“, sagt Rüdiger Schilling. „Die Unternehmen haben oft über Jahrzehnte gewachsene Anwendungen, die ihre Aufgaben zwar perfekt erfüllen, aber an neue Entwicklungen angepasst werden müssen.“

Ein zwar schon älteres, aber bekanntes Beispiel: Als das Millennium-Jahr 2000 näher rückte, wurde das Problem akut, dass Computerprogramme von zweistelligen Jahreszahlen (z.B. ‘99) auf vierstellige (z.B. 2000, 2001, 2012) umgestellt werden mussten. Um alle auftretenden Fehlerstellen in einem Programm zu finden und dort direkt die Änderungen vorzunehmen, dafür hat „Delta Software Technology“ ein automatisiertes Software-Werkzeug entwickelt, das neben anderen Unternehmen auch der Deutschen Telekom bei der Umstellung geholfen hat.

Neues Geschäftsfeld: Der Mittelstand

Ein ganz neues Geschäftsfeld tut sich für das Schmallenberger Unternehmen seit etwa drei Jahren auf: mittelständische Betriebe. „Denn Software ist mittlerweile überall drin – in Lampen, in Kaffeemaschinen usw.“, erklärt Dr. Daniela Schilling. Für mittelständische Unternehmen, die diese Geräte entwickeln, sei es aufwändig, Software manuell zu programmieren – gerade auch mit Blick auf die oft zahlreichen Varianten eines Produkts. Ein klassisches Beispiel dafür sei die Automobilbranche.

Für das Werkzeug „HyperSenses“, mit dem aus einem Stück bestehender Software mehrere Lösungen für verschiedene Varianten automatisch erzeugt werden können, wurde „Delta Software Technology“ im Frühjahr in die Bestenliste für die innovativsten IT-Lösungen der „Initiative Mittelstand“ aufgenommen.

Mit Blick auf das neue Arbeitsfeld „Mittelstand“ möchte die Schmallenberger Software-Firma gern auch mit Kunden aus dem Sauerland zusammenarbeiten. „Wir sind weltweit aktiv, aber hier vor Ort haben wir noch nichts gemacht“, sagt Rüdiger Schilling und lacht.

Hintergrund:

  • 1986 ist die heutige Firma „Delta Software Technology“ – zunächst aber noch unter dem Namen „Software+Methode“ – in Schmallenberg gegründet worden. Der Sitz des Unternehmens war anfangs in der Weststraße, später ging es in den Eichenweg.
  • Mit einem ihrer größten Kunden, einer Tochterfirma der France Telekom, hat die Software-Firma ein Joint Venture gegründet. Dieses hat sie 2000 komplett übernommen und seitdem unter dem Namen „Delta Software Technology“ fortgeführt.
  • Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter sind Rüdiger Schilling und Winfried Buhl.
  • 20 Mitarbeiter beschäftigt die Firma in Schmallenberg. Mit den Vertriebsstellen – u.a. in Deutschland, Osterreich und der Schweiz – sind es rund 30.

Laura Mock, Westfalenpost 09.08.2012

Schmallenberg Unternehmen Zukunft 04.09.2012

OBJEKTspektrum: Vom Schuster mit den geraden Absätzen: Die Lösung des MDD-ParadoxonsVom Schuster mit den geraden Absätzen: Die Lösung des MDD-Paradoxons

[Daniela Schilling] Generatoren und domänenspezifische Sprachen (DSLs) stellen zusammen mit Modellen zwar die zentralen Elemente der modellgetriebenen Entwicklung dar, sie selber werden aber mit den herkömmlichen Methoden paradoxerweise nicht modellgetrieben entwickelt. Daraus resultiert, dass die Generator- und DSL-Entwicklung als zeitaufwändige und fehleranfällige Geheimwissenschaft gilt. In diesem Artikel stelle ich eine Lösung vor, mit der dieses Paradoxon behoben werden kann und Aufwand und Komplexität deutlich reduziert werden können.

 

Mehr dazu lesen Sie in der OBJEKTspektrum 06/2012.

Weitere Informationen

HyperSenses - Integriertes System für modellgetriebene Entwicklung von DSLs und Software-Generatoren

Der Frühling naht und die Sonne bringt Licht in Wohnungen und Häuser. Staub und Schmutz, die sich in der dunklen Jahreszeit ungesehen ansammeln konnten, werden sichtbar, so dass in vielen Haushalten nun ein Frühjahrsputz beginnt. Warum den Frühjahrsputz nicht auch gleich auf Ihre COBOL- und PL/I-Anwendungen ausweiten? Solche Anwendungen sind über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte gewachsen. In dieser Zeit haben sie gelebt - sie wurden gewartet, erweitert, an neue Anforderungen angepasst und sind dadurch gewachsen. An vielen Stellen hat sich überflüssiger Ballast angesammelt, Programmstrukturen haben sich geändert, Dokumentation ist nicht mehr vorhanden oder nicht mehr aktuell. Die Wartung und das Verstehen der Anwendung werden immer schwieriger.

AMELIO Logic Discovery extrahiert die implementierte Anwendungslogik aus COBOL- und PL/I-Programmen und hilft somit die Anwendungen zu verstehen. Die Ermittlung der Anwendungslogik erfolgt in den drei Schritten Inventur, Code Optimierung und Logikanalyse. Die Inventur ermittelt, aus welchen Bestandteilen – also Programmen, Schnittstellen und Datenstrukturen, sowie den entsprechenden Zusammenhängen - sich die Anwendung zusammensetzt. Bei der Code-Optimierung werden die für die Wartung und das Verstehen relevanten Anteile der Anwendung ermittelt, dabei wird z.B. toter Code festgestellt, dokumentiert und ggf. entfernt. In der Logikanalyse werden aus den Informationen der vorangegangenen Schritte Modelle erzeugt, die sowohl unabhängig von den verwendeten Programmiersprachen als auch den –paradigmen sind. Auf diese Weise wird die Anwendungslogik extrahiert und verständlich repräsentiert.

Die Inventur sowie die Dead Code-Analyse und –Bereinigung aus der Code Optimierung haben wir im CleanUp-Paket von AMELIO Logic Discovery zusammengefasst. Dieses Paket ist dazu gedacht, existierende Anwendung zu re-dokumentieren und vor allem unnötigen Ballast zu erkennen, zu dokumentieren und zu entfernen und somit effizient, zuverlässig und automatisch den Frühjahrsputz durchzuführen...

Mehr dazu finden Sie im Newsletter - Dienstag, 19. März 2013:

Newsletter - Dienstag, 19. März 2013

Inhalt

    • Frühjahrsputz für COBOL- und PL/I-Anwendungen
    • Integration von ADS in Entwicklungsumgebungen von Micro Focus und IBM
    • ADS 6 for PL/I ist jetzt als Final Release verfügbar
    • Neues SCORE Release
    • Vom Schuster mit den geraden Absätzen

Weiterlesen...

Download

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR am 28.03.2013 veröffentlicht.

 

Hier finden Sie aktuelle Neuigkeiten zu Delta-Produkten und -Services, unseren Partnern, unseren Kunden und weitere Informationen, die für Sie interessant sein könnten. Außerdem finden Sie hier Informationen über aktuelle TermineDelta-Newsletter und Pressemitteilungen. Eine Anmeldung für unseren Newsletter ist die beste Möglichkeit, um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Presseübersicht

Frühjahrsputz für COBOL- und PL/I-Anwendungen

28.03.2013, openPR

Vom Schuster mit den geraden Absätzen: Die Lösung des MDD-Paradoxons

26.10.2012, OBJEKTspektrum

Software-Firma nimmt klugen Köpfen die Fleißarbeit ab

09.08.2012, Westfalenpost
 

Damals wie heute...

Eine Methode ist nur so gut wie das Werkzeug

15.05.1981, Computerwoche