Entscheidungstabellen erleichtern die Software-Entwicklung und ermöglichen eine Implementierung mit übersichtlichem Source-Code. Manche Unternehmen setzen hierfür mehrere Entscheidungstabellen-Generatoren ein und Anwendungserben müssen sich die verschiedenen Techniken aneignen. Eine automatisierte Konsolidierung würde die Maintenance erleichtern und die Kosten senken.

Entscheidungstabellen sind eine wichtige Methode zur klar strukturierten Beschreibung komplexer Sachverhalte und der zugehörigen Regelwerke. Die automatisierte Umsetzung der Entscheidungslogik wird durch verschiedene Entscheidungstabellen-Generatoren, z.B. VORELLE (gadiv, ehem. mbp), LF-ET (Lohrfink), SWT (SWT), DETAB (Delta Software Technology) etc., für COBOL, PL/I und auch andere Sprachen unterstützt.

Im Rahmen der Modernisierung ihrer Entwicklungsumgebungen und ihrer IT-Anwendungen überprüfen heute viele Unternehmen den Einsatz dieser Entwicklungswerkzeuge:

  • Die Hersteller haben für einige Entscheidungstabellen-Generatoren die Entwicklung und den Support eingestellt.
  • Einige Generatoren stehen für neue Plattformen nicht zur Verfügung.
  • Manche Unternehmen setzen mehrere dieser Generatoren ein und haben dadurch erhöhte Kosten für Werkzeuge, Schulung und Anwendungspflege.

Wissenstransfer und Kosten

Die Nutzung verschiedener Generatoren für ähnliche Aufgaben erfordert, dass die Unternehmen das Fachwissen schulen und dauerhaft vorhalten müssen. Dies erschwert jedoch unnötig den Wissenstransfer auf eine neue Generation von Anwendungserben. Daher empfiehlt es sich, die Generatornutzung zu konsolidieren und nur noch eine Technik einzusetzen. Neben dem einfacheren Wissenstransfer können darüber hinaus (Wartungs-)kosten für Third-Party-Komponenten eingespart werden.

Erster Schritt: Das Assessment

Mit Hilfe dieser Generatoren sind viele, sehr komplexe Entscheidungstabellen entstanden. Um einen Überblick zu bekommen, wo und in welchem Umfang welche Technik in den Anwendungen genutzt wurde, bietet Delta eine umfassende Untersuchung an. Ein solches Assessment prüft die Machbarkeit einer automatisierten Ablösung, Konsolidierung oder Migration, zeigt unterschiedliche Lösungsvarianten und identifiziert die Probleme für das Projekt, um so eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage zu schaffen und Risiken auszuschalten.

Analyse, Bewertung und Transformation von Entscheidungstabellen

Am Beispiel einer Konsolidierung von VORELLE nach DETAB.

Alle Sourcen, die VORELLE-Tabellendefinitionen enthalten, werden automatisiert analysiert und hinsichtlich der tatsächlich verwendeten Funktionalität beurteilt. Für jede Funktionskategorie wird geprüft, wie diese ersetzt werden kann und es werden Lösungsvarianten vorgeschlagen, z.B.:

  • Der Code kann 1:1 in die Syntax eines anderen Entscheidungstabellen-Generators transformiert werden.
  • Der Code kann automatisiert in gut wartbaren, nativen Source-Code transformiert werden.
  • Sowie andere Lösungsvarianten …

AMELIO Modernization PlatformFür die automatisierte Transformation setzt Delta ihre bewährte AMELIO Modernization Platform ein.

Und übrigens … !

Mit unseren Analysewerkzeugen können Sie auch den umgekehrten Weg gehen: Sie können komplexen nativen Source-Code analysieren und die enthaltene Entscheidungslogik automatisiert in übersichtliche Entscheidungstabellen (Delta DETAB) überführen lassen. Dies hilft bei Modernisierungsvorhaben, erleichtert den Austausch mit Fachabteilungen und dient dem Wissenstransfer.

Finden auch Sie die perfekte Lösung

Möchten auch Sie … 

… die Wartung Ihrer Anwendungen erleichtern?
… das Wissen über Ihre Anwendungen sichern und den Anwendungserben das Know-How weitergeben?
Third-Party-Tools konsolidieren oder ablösen?

Unser maßgeschneidertes Assessment ermittelt und bewertet zuverlässig die Knackpunkte und Herausforderungen für Ihr Vorhaben. Damit finden Sie eine Lösung, die perfekt zu Ihrer speziellen Anwendungs- und Tool-Landschaft passt. Selbstverständlich können wir Sie auch bei der Planung der termin- und budgetgerechten Durchführung Ihres Projekts unterstützen.

Sprechen Sie noch heute mit uns. Wir freuen uns, mit Ihnen gemeinsam Ihre perfekte Lösung zu entwickeln.

 

Delta DETAB jetzt auch stand-alone für die Entwicklung unter Eclipse verfügbar

Entscheidungstabellen sind eine hervorragende Methode, um komplexe Sachverhalte leicht verständlich zu beschreiben. Delta DETAB beschleunigt und vereinfacht die Software-Entwicklung durch die automatisierte, generative Umsetzung von Entscheidungstabellen in COBOL und PL/I.

Als Komponente des Entwicklungssystems Delta ADS steht DETAB bereits seit einiger Zeit unter Eclipse zur Verfügung. Nun bieten wir Delta DETAB auch stand-alone integriert in Eclipse an.

Somit können nun auch für DETAB stand-alone die Vorteile der modernen Entwicklungsumgebung Eclipse genutzt werden und die Nutzung der Entscheidungstabellentechnik kann nahtlos in aktuelle Prozesse integriert werden.

Delta DETABWeitere Informationen zu Delta DETAB

Unsere Kunden setzen Delta DETAB erfolgreich ein, um komplexe Entscheidungslogik einfach zu spezifizieren und effizient zu implementieren, die Kommunikation mit den Fachabteilungen zu vereinfachen und die Entwicklungs- und Wartungskosten reduzieren.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Delta DETAB.

Lernen Sie die Vorteile von DETAB on Eclipse kennen

Gerne stellen wir Ihnen DETAB on Eclipse vor. Sprechen Sie uns an und nutzen auch Sie die Vorteile von DETAB on Eclipse.

 

Alte Datenbank-Technologie verursacht hohe Kosten und erschwert die Nutzung neuer Technologien für zentrale IT-Anwendungen. Darüber hinaus gibt es immer weniger Entwickler und Systemtechniker für die alte Technologie. Das gilt für hierarchische Datenbanken wie IBM IMS DB ebenso wie für Netzwerk und andere nicht-relationale Datenbanken wie Cincom TOTAL, ICL IDMS, Fujitsu (Siemens) UDS, Unisys DMS, Bull IDS2, CA Datacom, Software AG ADABAS und andere.

Wir stellen Ihnen Wege vor, wie Sie die Funktionalität Ihrer Anwendungen erhalten und ohne Risiko auf SQL-Datenbanken wechseln können.

Heterogenität ist Fakt

Große Unternehmen mussten schon immer täglich viele Daten schnell verarbeiten. Für diese Art von „Big Data“ nutzte man früher vorzugsweise die extrem schnellen IBM IMS-Datenbanken. Die großen und komplexen Anwendungen implementieren zentrale Unternehmensfunktionen und verarbeiten täglich zuverlässig Milliarden Transaktionen. Daneben haben sich relationale Datenbanken wie ORACLE, Microsoft SQL Server, IBM DB2 und andere in den Unternehmen etabliert, die den Bedarf an Realtime-Verarbeitung und flexiblen ad-hoc Zugriffen decken. Die Daten in den unterschiedlichen Systemen werden oft durch ETL-Prozesse synchronisiert.

Gute Gründe für den Wechsel

Die Ablösung der IMS-Datenbanken steht für viele Unternehmen auf der Agenda – aus guten Gründen:

  • Hohe Kosten und Mehrfach-Aufwände, die durch parallele Nutzung unterschiedlicher Datenbanken, zusätzlich notwendige (ETL-)Prozesse sowie die Sicherstellung der Konsistenz entstehen.
  • IMS-Datenbanken fehlen die Flexibilität und der schnelle, uneingeschränkte Zugriff auf die Daten, die relationale-Datenbanken bieten.
  • Das Know-how für die in COBOL und PL/I implementierten Anwendungen schwindet ebenso wie das notwendige technische Wissen für IMS.
  • Die Verbindung mit neuen Technologien (Mobile, Cloud, etc.) ist schwierig.

Die Hürden für die Ablösung der IMS-Datenbanken sind jedoch enorm hoch: Die oft unternehmenskritischen Anwendungen sind sehr groß, sehr komplex, sehr alt und die vorhandene Dokumentation ist in den meisten Fällen nicht für das Vorhaben geeignet.

IMS-Datenbanken erfolgreich ablösen

Als seit mehr als 40 Jahren erfolgreicher Hersteller generativer Werkzeuge setzen wir auf die vollständige Automation aller für die Ablösung der IMS-Datenbanken notwendigen Änderungen in den Applikationen. Unsere Werkzeuge automatisieren die Migration und die Modernisierung und unterstützen auch die Neu-Implementierung. Je nach Anforderung können diese Möglichkeiten auch beliebig miteinander kombiniert werden und ermöglichen sogar noch Richtungsänderungen im laufenden Projekt.

Alle Änderungen am Source-Code werden mit Hilfe einer perfekt für die Aufgabe konfigurierten Transformationsfabrik durchgeführt. Dadurch erreichen Sie maximale Automatisierung, maximale Qualität, minimalen Testaufwand, minimales Freezing und schalten die Risiken aus.

Unsere Kunden bestätigen, dass sie mit unseren Lösungen die Funktionsfähigkeit ihrer Unternehmensanwendungen langfristig sicherstellen konnten.

Die Migration

Ihre Anwendungen enthalten alle Informationen über das tatsächlich verwendete IMS-Datenmodell, d.h. welche Datenstrukturen in welchen Segmenten in welchen IMS Datenbanken genutzt werden. Diese Informationen extrahieren unsere Werkzeuge und erstellen daraus Abbildungsregeln für ein neues bzw. für ein bereits vorhandenes relationales Datenmodell. Auf der Grundlage dieser und weiterer Regeln wird der COBOL- und/oder PL/I-Code vollständig automatisiert transformiert, sämtliche IMS DB-Zugriffe durch SQL-Zugriffe ersetzt mit allem, was dazu gehört.

Das Ergebnis sind Anwendungen, die genauso aussehen und funktionieren als wären sie von einem sehr guten Programmierer direkt für relationale Datenbanken entwickelt worden. Sie sind somit les- und wartbar. Unsere Kunden bestätigen, dass

  • die vollständig automatisierte Transformation die Risiken und den Testaufwand stark reduziert
  • parallel weiter entwickelt werden kann und die Änderungen automatisch integriert werden
  • das zukünftige relationale System sogar während des Projekts noch geändert werden kann
  • extrem kurze Freeze-Phasen erreicht werden
  • kein Footprint oder Vendor Lock-in produziert wird.

Die Modernisierung

Modernisierung mit Ablösung von IBM IMSCOBOL und PL/I eignen sich noch immer hervorragend für die Implementierung der Geschäftslogik im Backend. Für die Präsentationsschicht und auch für die Datenzugriffsschicht gibt es aber heute modernere Techniken und Umgebungen wie .NET, Java, etc. Die Verbindung dieser Schichten lässt sich reibungslos und performant über automatisch generierte Interfaces und intelligente Adapter herstellen.

Mit unseren Lösungen kann eine solche Modernisierung automatisiert werden. Dabei werden –wie bei der oben beschriebenen Migration – das von den Anwendungen verwendete Datenmodell sowie die Regeln für eine automatische Umsetzung auf ein relationales Modell ermittelt. Der gesamte mit den Datenzugriffen verbundene Code kann in eine separate Datenzugriffsschicht ausgelagert werden. Es werden voll automatisch sehr gut lesbare und daher wirklich wartbare Datenzugriffsmodule in modernen Sprachen wie C#, Java etc. erzeugt.

Anwender haben uns bestätigt, dass sie diesem Verfahren vollständig vertrauen konnten und dass sich durch den Einsatz der Delta-Werkzeuge der Testaufwand um 90% reduzierte.

Die Neu-Implementierung

Sie wollen die Funktionalität Ihrer IMS-Anwendungen mit neuen Datenbanken, und neuen Sprachen implementieren jedoch ist das IMS-Know-how schon im Ruhestand und die Dokumentation ist zur Maintenance und nicht zum Neuschreiben gedacht?

Im Gegensatz zu einigen anderen Anbietern, meinen wir, dass Automation auch Grenzen hat: Nämlich dort, wo es um einen wirklichen Paradigmenwechsel geht wie er für die Neu-Implementierung mit modernen Sprachen notwendig ist. Wir stehen für gut wart- und lesbaren Code, nicht für die Umsetzung von COBOL in ein „J(ava)obol“.

Wir helfen Ihnen in diesen Fällen mit unseren Lösungen zur Application Knowledge Extraction, die vorhandenen Anwendungen bis ins Detail zu verstehen, zu beurteilen und daraus die Spezifikationen für die Neuentwicklung abzuleiten. Darüber können wir die Schichten für die Datenzugriffe sowie für die Anbindung der Front-Ends wie oben beschrieben generativ erzeugen. Sie erhalten sehr gut lesbare und daher wirklich wartbare Module in modernen Sprachen wie C#, Java etc.

Und was ist mit der Transaktionsumgebung?

Im Rahmen der Ablösung von IMS DB werden Sie sich auch Gedanken über die zukünftige Gestaltung der Online-Anwendungen machen. Abhängig von der neuen Zielumgebung – seien es klassische Transaktionsmonitore oder Browser-basierte Umgebungen mit Java oder .NET Application Server oder Micro Services – muss der in den Anwendungen enthaltene Code für IMS TM (früher IMS DC) oder IBM CICS transformiert werden. Auch diese Transformation können Sie mit unseren Lösungen automatisieren. Auf diese Weise können Sie auch den Aufbau einer modernen service-orientierten Anwendungsarchitektur (SOA) automatisieren.

Gehen wir den Weg gemeinsam

Die oben beschriebenen Wege zeigen in welche Richtung es grundsätzlich gehen kann. Sie können flexibel miteinander kombiniert, sukzessiv oder auf einmal implementiert werden. Da sowohl die Ausgangssituationen als auch die Zielvorstellungen bei jedem Kunden anders sind, bieten wir Ihnen maßgeschneiderte und individuell abgestimmte Lösungen.

Wie wollen Sie Ihre IMS-Datenbanken ablösen? Migrieren auf SQL, die Anwendungen modernisieren oder neu implementieren? Wir stellen Ihnen gern unsere Lösungen vor. Sprechen Sie mit uns über Ihre Anforderungen und Ziele.

Weitere Informationen finden Sie auch hier: "IBM IMS/DB automatisch ablösen"

Sprache: Deutsch - Version: MT11081.01

CGI Deutschland holt Delta Software Technology als Partner für das Modernisierungsprojekt bei BSQ Bauspar AG ins Boot.

Die BSQ Bauspar AG plant das zentrale Anwendungspaket zu migrieren. Das Projekt umfasst die gesamte Infrastruktur. Ein besonderes Augenmerk wird auf der Transformation der Datenhaltung von IMS/DB auf eine relationale Datenhaltung liegen. CGI Deutschland wurde hierfür als Generalunternehmer ausgewählt. Delta wird Technologien zur Automation der Migration liefern.

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